Interview mit dem letzten Eigentümer des Stammgutes "zu Fudickars" Hans Walter Ditzhaus
Dorothea E. Fudickar:
Wie lange haben Sie selbst und später mit Ihrer eigenen Familie auf dem Gut Fudickar gelebt?
Hans Walter Ditzhaus:
Ich bin 1934 geboren, meine Eltern sind Johannes Ditzhaus (geb. 1899) und Frieda Ditzhaus (geb. Einloos, 1897) und habe bis 1974 auf "zu Fudickars" gewohnt.
Dorothea E. Fudickar:
Wie viele Zimmer umfasste der Hof und welche Nebengebäude gehörten dazu?
Hans Walter Ditzhaus:
Die Gebäude auf "zu Fudickars" waren aufgeteilt in:
a) Gutsherrenteil mit Wirtschaftsteil und Stallungen.
b) Große Scheune (ca. 40 m x 60 m) mit einer Remise, in der Ackerwägen und Landmaschinen untergestellt waren. Im hinteren Teil war ein Schafstall mit ca. 200 Tieren, die nur von November bis März stationiert waren.
c) Ein Gebäude (ca. 20 m x 40 m) wurde abgerissen und 1950 wieder größer aufgebaut, für Jungrindställe, Auto- und Schleppergaragen sowie einer Remise für kleinere Maschinen.
d) Backhaus mit Backstube mit ganz altem Steinofen und einer Wohnung im Obergeschoss. Dieses Gebäude wurde 1950 abgerissen.
e) Großer Hühnerstall für über 200 Tiere mit eingezäuntem Obstbaumpark.
f) Garten von ca. 40 m x 80 m.
g) Eine ca. 5.000 m² große Obstanlage, die eingezäunt für die Kälber genutzt wurde.
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